Textshine wurde aus den Anforderungen der Verlagswelt heraus entwickelt
– für Autoren und Menschen, die professionell mit Texten arbeiten. Heute
unterstützt die Software Autoren, Redaktionen, Verlage und Content-Teams
beim sprachlichen Korrektorat. Geprüft werden Rechtschreibung,
Grammatik, Zeichensetzung, Typografie und Eigennamen. Stilistische oder
inhaltliche Entscheidungen bleiben beim Menschen.
Auch Zahlen, Fakten und Eigennamen können bei hohem Produktionstempo und
kurzfristigen Änderungen übersehen werden. Der Fall der Berliner Mauer
im Jahr 1988, der amerikanische Sprinter Usain Bolt oder der bekannte
Regisseur Steven Spielburg zeigen, wie schnell einzelne Angaben in einem
ansonsten sauber geschriebenen Text durch die letzte Kontrolle rutschen
können.
Über Wörterbuch und Styleguide lässt sich auch die eigene Sprachwelt
eines Verlages oder Mediums abbilden. Eigennamen, Fachbegriffe,
bevorzugte Schreibweisen und redaktionelle Konventionen fließen damit in
die Korrektur ein. Textshine berücksichtigt also nicht nur, was
sprachlich richtig ist, sondern auch, wie eine Organisation schreiben
möchte.
Entscheidend ist zudem die Integration in bestehende Arbeitsabläufe.
Texte müssen nicht aus einem Redaktionssystem kopiert, extern geprüft
und anschließend wieder zurück übertragen werden. Textshine lässt sich
direkt in CMS integrieren, kann einzelne Word-Dateien korrigieren oder
Word-Dokumente über Shared Drives innerhalb bestehender Prozesse
verarbeiten.
Auch die Printproduktion ist Teil dieses Ansatzes. Über ein eigenes
Plugin steht Textshine direkt in Adobe InDesign zur Verfügung. Damit
können Zeitungen, Magazine, Bücher und andere Printprodukte unmittelbar
dort korrigiert werden, wo sie produziert werden – ohne den gewohnten
Workflow zu verlassen.
Die Korrekturen bleiben nachvollziehbar. Autorinnen, Redaktuerinnen und
Redakteure sehen, was geändert wurde, prüfen die Vorschläge und
entscheiden selbst, welche Änderungen übernommen werden.
Weniger Rauschen vor dem Lektorat
Gerade im Verlagswesen soll Textshine das klassische Lektorat nicht
ersetzen. Die Software kann als erste Instanz eingesetzt werden, bevor
ein Text an das Lektorat geht.
Sind Rechtschreibfehler, Tippfehler, Zeichensetzung und formale
Inkonsistenzen bereits zuvor korrigiert, entsteht weniger „Rauschen“.
Lektorinnen und Lektoren können sich stärker auf jene Aufgaben
konzentrieren, bei denen menschliches Urteilsvermögen entscheidend ist –
Stil, Verständlichkeit, Dramaturgie und inhaltliche Qualität. Dadurch
reduziert sich der Aufwand und gleichzeitig kann die Qualität des
eigentlichen Lektorats steigen.
Textshine lässt sich außerdem mehrfach innerhalb eines
Produktionsprozesses einsetzen – nach der Erstellung eines Textes, vor
dem Lektorat, nach späteren Änderungen und nochmals unmittelbar vor
Veröffentlichung oder Druckfreigabe. Gerade bei großen Textmengen
summieren sich diese Zeitgewinne über Autoren, Redaktion, Lektorat und
Produktion und schaffen Skaleneffekte entlang der gesamten
Wertschöpfungskette.
Mehr Zeit für Inhalt statt Fehlersuche
Der Nutzen liegt nicht darin, Autoren oder Journalisten das Schreiben
abzunehmen. Automatisiert wird vor allem jene Kontrollarbeit, die
notwendig ist, im Alltag aber viel Zeit benötigt.
Dazu gehören
- die Kontrolle von Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung
- das Erkennen von Tippfehlern und uneinheitlichen Schreibweisen
- die Berücksichtigung der eigenen Sprachwelt über Wörterbuch und
Styleguide
- die letzte sprachliche Prüfung unmittelbar vor Veröffentlichung oder
Druck
Autoren und Redaktionen können sich dadurch stärker auf Inhalt,
Recherche und Textqualität konzentrieren. Textshine arbeitet dort, wo
die Texte ohnehin entstehen – im CMS, in Word, über Shared Drives oder
direkt in InDesign.
Auch beim Datenschutz ist das für Medienhäuser und Verlage relevant. Die
Verarbeitung kann innerhalb einer europäischen Hosting-Infrastruktur
erfolgen, ohne das bestehende Arbeitsabläufe dafür verändert werden
müssen.
TextShine wird heute von Medienhäusern, Verlagen und professionellen
Content-Teams eingesetzt. Das Ziel ist nicht, bestehende Prozesse oder
das Lektorat zu ersetzen, sondern sondern eine zusätzliche
Korrekturinstanz direkt in die Produktion zu integrieren.
Oder einfacher gesagt – der Text bleibt jener des Autors. Textshine
übernimmt das professionelle Korrektorat, innerhalb kürzester Zeit und
rund um die Uhr.